Brasilianerin ist älteste Frau der Welt

Angehörige eines indigenen Volkes wurde am 3. September 121

    

Maria Lucimar Pereira vom Kaxinawá-Volk
ist
wahrscheinlich der älteste Mensch der Welt.

© INSS / Survival

Die wahrscheinlich älteste lebende Person der Welt ist eine brasilianische Indigene vom Kaxinawá-Volk. Die Frau feierte am 3. September ihren 121. Geburtstag. Der gesunde Lebensstil und natürliche Lebensmittel könnten die Gründe für ihr hohes Alter sein. Dies teilte die Organisation Survival International mit. Survival International ist die einzige Organisation, die sich für die Rechte indigener Völker weltweit einsetzt.

Maria Lucimar Pereira ist eine Angehörige der Kaxinawá-Indianer und lebt im westlichen Amazonasgebiet Brasiliens.
Sie hat nie in einer Stadt gewohnt, so Survival International. Maria Pereira glaube, dass sie ihr hohes Alter ihrem gesunden Lebensstil verdankt. Sie ernährt sich ausschliesslich von natürlichen Lebensmitteln aus dem Wald: gegrilltes Fleisch von Affe und Fisch, die Wurzelpflanze Maniok und Bananenbrei.

Auch Survival Internationals Direktor Stephen Corry glaubt, dass dies zu Maria Pereiras langem Leben beigetragen hat. Er sagte: "Nur zu oft sehen wir die negativen Folgen von aufgezwungenen Veränderungen für indigene Völker. Es ist erfrischend eine Gemeinde zu sehen, die die starke Beziehung zu ihrem Land behalten konnte und die Vorteile davon genießen kann."


Maria Lucimar Pereira mit Familie. © INSS / Survival

Mit 121 Jahren ist Maria Pereira noch immer gesund und aktiv. Carlos, ein Sprecher der Gemeinde, berichtete gegenüber Survival, dass sie noch immer im Dorf unterwegs ist und die Geschichten der Kaxinawá erzählt. Sie besucht auch gerne ihre Enkel in benachbarten Gebieten. Maria Pereira spricht nur Kaxinawá (kein Portugiesisch) und reist gelegentlich in die nächstgelegene Stadt Feijó.

Ihre Geburtsurkunde wurde 1985 ausgestellt und beziffert ihr Geburtsjahr mit 1890. Aber ein so hohes Alter ist in ihrem Dorf nicht ungewöhnlich. Carlos berichtet, dass von den 80 Bewohnern der Gemeinde, vier älter als 90 Jahre sind. Sie ernähren sich ebenfalls von natürlichen Lebensmitteln und benutzen keine Seife oder andere künstliche Produkte aus der Stadt.

Das Leben von Maria Pereira umspannt ein Jahrhundert von dramatischen Umbrüchen. Darunter auch der Kautschukboom, der Ende des 19. Jahrhunderts durch die Amazonasregion schwappte und 90 Prozent der indigenen Bevölkerung durch Sklaverei und brutale Gewalt ausrottete.

www.survivalinternational.de

(Survival International; 6.9.2011)



Die besten Orte für einen Heiratsantrag

München (ots) - Die Royal Wedding hat weltweit für Schmetterlinge im Bauch gesorgt - für alle, die nun in Hochzeitsstimmung versetzt sind, hat lastminute.de Tipps für den perfekten Antrag: Traumstrand, Zuhause, Eiffelturm, Gondel und Traumhotel - das sind die besten Orte für einen Heiratsantrag, laut einer Umfrage von lastminute.de, der Reise- und Freizeit-Website, mit über 1.100 Teilnehmern. Dass die Wahl des richtigen Ortes nämlich Einfluss hat auf die Antwort bei einem Heiratsantrag, davon sind 21 Prozent der Befragten überzeugt (Frauen: 17 Prozent / Männer: 26 Prozent): 18 Prozent gaben an, man sagt eher ja, wenn es ein romantischer Ort ist - und 3 Prozent, man sagt eher nein, wenn es ein unromantischer Ort ist. Übrigens: 13 Prozent der Befragten haben schon mal einen Heiratsantrag abgelehnt (Frauen: 17 Prozent / Männer: 6 Prozent)!


Die besten Orte für einen Heiratsantrag:

1. An einem Traumstrand (37 Prozent)
2. Zuhause (13 Prozent)
3. Paris: auf dem Eiffelturm (11 Prozent)
4. Venedig: in einer Gondel (9 Prozent)
5. In einem Traumhotel (8 Prozent)
6. New York: auf einem Wolkenkratzer (7 Prozent)
7. In einem Restaurant (4 Prozent)
8. Rom: auf der Spanischen Treppe (4 Prozent)
9. In einer Fernsehsendung (0 Prozent)

Weitere kreative Ideen der Umfrageteilnehmer für einen Heiratsantrag: Im Flugzeug über den Lautsprecher, unter dem Sternenhimmel in der Wüste, auf einem Spielplatz bei Nacht, ganz weit oben auf einem Berg, über die Großleinwand im Stadion, auf der Glas-Plattform auf dem CN-Tower in Toronto, unter Wasser beim Tauchen oder gleich auf dem Planeten Venus. www.lastminute.de

460 Kärntner Köstlichkeiten:

Im Almdorf Seinerzeit können Gäste ihr Lieblingsgericht

aus dem Kochbuch „Kärntner Küche“ in die eigene Hütte bestellen

Genießen mit Abwechslung: Liebhaber der österreichischen Küche kommen im Almdorf Seinerzeit in Kärnten bei Bad Kleinkirchheim voll auf ihre Kosten. Sie können aus 460 typischen Kärntner Gerichten ihre Lieblingsspeise direkt in die eigene Almhütte bestellen oder im Gasthaus Fellacher genießen. Ob klassische Kärntner Käsnudeln, einzeln per Hand gekrendelt, Krustenbrat´l oder Rosmarin-Backhendl mit Erdäpfel-Rucolasalat - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Gäste schmökern einfach in der „Zimmer-Service-Karte“, dem Kochbuch „Kärntner Küche“ von Hans und Willi Tschemernjak, und stellen sich aus den 460 Gerichten ihr persönliches Lieblingsmenü zusammen. 48 Stunden später wird die Leibspeise dann frisch in die eigene Almhütte serviert.

Der Chefkoch im Almdorf, Herbert Liebenwein, ist selbst gebürtiger Kärntner. Er liebt die Küche seiner Heimatregion und beschreibt ihre Besonderheit so: „Das Herzhafte und Deftige bekommt durch den mediterranen Einfluss der südlichen Nachbarn eine gewisse Leichtigkeit oder wie ich es hier sagen würde: G`schmackiges trifft auf Mediterranes.“ Der 26-jährige Liebenwein, den seine Karriere unter anderem in das Haas Haus in Wien und ins Obauer in Werfen führte, erkochte bereits eine Haube für das Almdorf. Die Frische und Herkunft seiner Zutaten sind für ihn wichtig: „Es ist etwas Besonderes, mit Produkten zu arbeiten, von denen ich den Ursprung und die Bauern, die Hersteller, kenne. Zudem überzeuge ich mich persönlich von der artgerechten Haltung, aber auch von der sorgfältigen Verarbeitung der Lebensmittel, die ich verwende“, so Liebenwein.

Über das Almdorf Seinerzeit

Das Almdorf liegt im österreichischen Kärnten bei Bad Kleinkirchheim, zirka eine Stunde von Klagenfurt entfernt. Die 28 Almhütten und Chalets fügen sich auf einem ruhig gelegenen Hochplateau im Nationalpark Nockberge zu einem gemütlichen, exklusiven Almdorf zusammen. Die Natur rund ums Almdorf eignet sich perfekt für die ganze Familie, für Zweisamkeit oder die persönliche Auszeit. Der 24 Stunden-Hüttenservice, das „kleinste Restaurant der Welt“ und der Alm Spa sind nur einige Highlights im umfangreichen Angebot.

Weitere Informationen finden sich unter www.almdorf.com.